Gebühren
Ein Depotkonto wird benötigt, um Wertpapiere bei der Bank verwalten zu können. Da ein Depotkonto nur bei einer Bank oder einem Kreditinstitut geführt werden darf, wenn diese im Depotgeschäft tätig ist, unterliegt das Depotkonto auch den steuerlichen Anforderungen und den Normen der Geldwäsche.
Die Gebühren für ein Depot können sehr unterschiedlich ausfallen, viele Banken werben sogar mit einem kostenlosen Depotkonto. Dabei sollte der Kunde aber darauf achten, dass kostenlos ja nicht unbedingt mit gebührenfrei gleichzusetzen ist. Die jährlich berechnete Depotgebühr ist vergleichsweise gering, die Orderkosten für die Geldbeträge, mit denen man arbeitet, sind dagegen wesentlich höher. Durch einen Vergleichsrechner lässt sich herausfinden, welche Bank für diese Kontoart die günstigere ist. Bankkunden, die häufiger mit Wertpapieren handeln oder größere Beträge einsetzen, sollten hier aufpassen, man kann ohne Weiteres mehrere Hundert Euro sparen. Solche Ordergebühren setzen sich aus der Grundgebühr und einer Gebühr als prozentualer Anteil vom sogenannten Ordervolumen, also dem Geldbetrag, den man transferiert.
Beeinflussung der Kosten

Egal ob Filial- oder Direktbank
Ein Depot kann sowohl bei einer Filialbank wie auch bei einer Direktbank angelegt werden. Natürlich sind die Unterschiede in den Gebühren zwischen den örtlichen Banken und den Direktbanken besonders gravierend, so wie es auch bei den normalen Girokonten sein kann. Hier wird vor allem die Bequemlichkeit oder auch die Unwissenheit der Depotkunden ausgenutzt, wer sich auskennt und online seine Wertpapiere selbst verwaltet, kann natürlich sehr viel Geld sparen. Die Wahl sollte nicht nur wegen der Angabe kostenloses Depotkonto auf eine Bank fallen, sondern vor allem wegen der Gebühren, die für die Transaktionen entstehen. Der Vergleichsrechner hilft dabei, die günstigsten Banken herauszufinden.










