Insbesondere nach der Finanzmarktkrise sind viele Verbraucher auf der Suche nach Geldanlagen, die eine hohe Rendite aufweisen. Die Kunden suchen dabei in der Regel konservative Bankanlagen, da sie im Zuge der Finanzmarktkrise mit Aktien und spekulativen Anlagen viel Geld verloren haben. Die Banken und Finanzdienstleistungsunternehmen gewähren derzeit auf Tages- und Festgeldkonten jedoch nur sehr niedrige Zinsen. Verbraucher können allerdings immer wieder Angebote finden, deren Konditionen über denen der normalen Tages- und Festgelder liegen. Vor allem Direktbanken im Internet werben teilweise mit überdurchschnittlichen Zinssätzen, wie in unserem Tagesgeld Vergleich zu sehen ist. User, die im Internet einen Tages- und Festgeldvergleich machen, finden im Normalfall sehr schnell entsprechende Angebote. Kunden, die solche Angebote finden, sollten allerdings vorsichtig sein bzw. die Konditionen sehr genau studieren. Häufig handelt es sich nämlich um Lockangebote, die nur scheinbar attraktive Zinsen aufweisen. Nachfolgend werden die häufigsten Lockangebote der Direktbanken aufgeführt.
Auf diese Lockangebote im Tages- und Festgeldbereich sollten Verbraucher achten

Häufig kann zudem noch beobachtet werden, dass Anbieter nicht nur einen Höchstbetrag für die Anlagesumme festlegen, sondern dieses auch noch mit der Dauer der Sonderkondition koppeln. In der Praxis werden Kunden häufig damit gelockt, dass sie einen sehr attraktiven Zinssatz für ihr Tages- oder Festgeldkonto bekommen. Dieser Zinssatz ist allerdings meistens zeitlich befristet. Das bedeutet, dass Kunden, die ein Tages- oder Festgeld eröffnen und Geld anlagen, tatsächlich die hohe Kondition bekommen. Diese Kondition wird dann aber meistens nur für zum Beispiel drei Monate gewährt. Danach sinkt die Kondition häufig unter die durchschnittlichen Konditionen am Markt. Direktbanken gehen sogar so weit, dass sie einen Höchstbetrag für die Anlagesumme festsetzen und diesen dann auch noch zeitlich befristen. Das Guthaben, welches über dieser Anlagesumme liegt, wird sowieso sehr niedrig verzinst. Nach Ablauf der Befristung gelten dann unterdurchschnittliche Marktzinsen. Die meisten Kunden vergessen nämlich, dass die Befristung abläuft und verlieren dann viel Geld.
Besonders beliebt ist außerdem die automatische Prolongation im Bereich der Festgelder. Wer ein Festgeld mit einer Laufzeit von 6 Monaten mit guten Konditionen abschließt und dann das Festgeld nicht kündigt, ist nach Ablauf der 6 Monate für weitere 6 Monate an sehr niedrige Konditionen gebunden. Die meisten Verbraucher vergessen nämlich tatsächlich die Kündigung und ärgern sich dann über die niedrige Kondition.
Gute Konditionen nur für Neukunden

Fazit
Die Direktbanken im Internet nutzen viele Mittel, um mit Lockangeboten Kunden zu gewinnen. Wer die Angebote nicht umfangreich prüft und seine Anlagen nicht im Auge behält, verliert langfristig viel Geld. Wer allerdings regelmäßig wechselt und auf Änderungen des Zinssatzes reagiert, kann leicht überdurchschnittliche Renditen erzielen.










