Die Hilfe für die notleidenden Eurostaaten scheint auch in den nächsten Jahren und vielleicht sogar Jahrzehnten notwendig zu sein. Nachdem man Zypern vor ein Ultimatum gestellt hat, sind die unterschiedlichen Positionen der Märkte in Europa nach wie vor unsicher. Die entsprechende Entwicklung und vor allem die Folgen dieser Taktik der EU zeigen sich in dem neuen Finanzbedarf aus Athen. Griechenland braucht weiterhin Geld aus anderen Ländern, um nicht selbst über die Klippe zu springen und den Euro in eine gefährliche Situation zu bringen.
Gestiegener Finanzbedarf in Athen
Die neue Geldspritze für Athen ist auch der letzten Krise im Raum der EU geschuldet. Griechenland war von der Krise in Zypern direkt betroffen und hat sich mit finanziellen Mitteln an der Übernahme der bankrotten Banken beteiligt. Dies hat allerdings für einen gestiegenen Bedarf in Athen gesorgt, für den nun erneut die Staaten in Europa aufkommen müssen. Auch die gestiegenen Zinsen für Athen scheinen momentan zu einem Problem zu werden, da es immer häufiger schwer für das Land wird, sich Geld auf den normalen Kapitalmärkten zu leihen. Entsprechend dieser Entwicklung haben sich die Länder nun dafür entschieden, weitere 2,8 Milliarden für den Finanzpool des vom Bankrott bedrohten Landes zur Verfügung zu stellen. Natürlich wird auch Deutschland erneut für diese Kosten aufkommen müssen und seinen Beitrag an Geld leisten müssen, wenn es um eine fortgesetzte Rettung von Griechenland geht. Die Zukunft des Landes ist zudem momentan sehr unsicher. Selbst Experten können keine Prognosen für die Entwicklung des Geldbedarfs in dem Land stellen.
Die Zukunft von Griechenland in der EU











