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Weitere 2,8 Milliarden Euro für Athen

Geschrieben am 02.05.2013
Weitere Milliarden-Unterstützung für Athen

Weitere 2,8 Milliarden Euro für Athen

Die Hilfe für die notleidenden Eurostaaten scheint auch in den nächsten Jahren und vielleicht sogar Jahrzehnten notwendig zu sein. Nachdem man Zypern vor ein Ultimatum gestellt hat, sind die unterschiedlichen Positionen der Märkte in Europa nach wie vor unsicher. Die entsprechende Entwicklung und vor allem die Folgen dieser Taktik der EU zeigen sich in dem neuen Finanzbedarf aus Athen. Griechenland braucht weiterhin Geld aus anderen Ländern, um nicht selbst über die Klippe zu springen und den Euro in eine gefährliche Situation zu bringen.

Gestiegener Finanzbedarf in Athen

Die neue Geldspritze für Athen ist auch der letzten Krise im Raum der EU geschuldet. Griechenland war von der Krise in Zypern direkt betroffen und hat sich mit finanziellen Mitteln an der Übernahme der bankrotten Banken beteiligt. Dies hat allerdings für einen gestiegenen Bedarf in Athen gesorgt, für den nun erneut die Staaten in Europa aufkommen müssen. Auch die gestiegenen Zinsen für Athen scheinen momentan zu einem Problem zu werden, da es immer häufiger schwer für das Land wird, sich Geld auf den normalen Kapitalmärkten zu leihen. Entsprechend dieser Entwicklung haben sich die Länder nun dafür entschieden, weitere 2,8 Milliarden für den Finanzpool des vom Bankrott bedrohten Landes zur Verfügung zu stellen. Natürlich wird auch Deutschland erneut für diese Kosten aufkommen müssen und seinen Beitrag an Geld leisten müssen, wenn es um eine fortgesetzte Rettung von Griechenland geht. Die Zukunft des Landes ist zudem momentan sehr unsicher. Selbst Experten können keine Prognosen für die Entwicklung des Geldbedarfs in dem Land stellen.

Die Zukunft von Griechenland in der EU

Weitere Milliarden-Unterstützung für AthenIn den letzten Jahren sind die Stimmen lauter geworden, die einen Ausschluss von Griechenland aus der Eurozone und dem wirtschaftlichen Gebiet der EU gefordert haben. Die Finanzminister der Länder, allen voran Dr. Schäuble in Deutschland, wehren sich gegen solche Forderungen und betonen den Zusammenhalt in der EU. Zu diesem Zweck ist es auch wichtig, dass Griechenland in den nächsten Jahren weiterhin ohne Probleme an die Gelder der EU kommt. Von diesen werden die Beamten bezahlt, die momentan für die neue Strukturierung in dem Land von höchster Wichtigkeit sind. Daher ist es ganz normal, dass nach einer Rettung von Zypern auch Griechenland einen gestiegenen Bedarf bei den Finanzen feststellt. Einzig die Prognose für die Zukunft gibt den Kritikern zurecht neues Wasser auf die Mühlen. Es ist nicht abzusehen, wann Griechenland wieder vollständig auf eigenen Beinen steht und mit der Rückzahlung der Darlehen an die anderen Länder beginnen kann. Die Entwicklung in den nächsten Monaten bleibt also in jedem Fall abzuwarten. Es wird in jedem Fall neues Geld zur Verfügung stehen müssen.

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