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Wann greift die BU?

Die Berufsunf√§higkeitsversicherung z√§hlt zu den Personenversicherungen, die besonders f√ľr einige Berufsgruppen sehr wichtig sein kann. Im Prinzip ist sie aber f√ľr jeden Arbeitnehmer sinnvoll, denn wenn der Beruf nicht mehr ausge√ľbt werden kann, k√∂nnte durch die ersatzweise durchgef√ľhrte T√§tigkeit mit finanziellen Einbu√üen zu rechnen sein. Es k√∂nnte auch sein, dass eine krankheitsbedingte Pause notwendig ist, hier w√ľrde dann die Unterst√ľtzung dieser Versicherung in Form von monatlichen Beitr√§gen helfen. Grunds√§tzlich gilt man als berufsunf√§hig, wenn man wegen einer Erkrankung, durch einen Unfall oder wegen Invalidit√§t nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann. Dies muss nicht unbedingt die volle Berufsunf√§higkeit sein, auch wenn es zu Beeintr√§chtigungen kommt, kann ein finanzieller Ausfall drohen.

Berufsgruppen mit besonderem Risiko

Bestimmte Berufsgruppen stehen unter einer besonderen Gefährdung, die durch die Art der Tätigkeit erhöht ist. Das sind Handwerkerberufe mit erhöhtem Unfall- und Verletzungsrisiko, aber auch solche, die eine besondere körperliche Beanspruchung haben. Dazu gehören also entweder Berufe, die mit dem Baugewerbe in Verbindung stehen wie Dachdecker oder Maurer, aber auch Krankenpfleger, die ebenso körperlich beansprucht werden.

Auch das Risiko, durch Stress und andere psychische Belastungen berufsunf√§hig zu werden, kann mit einer Berufsunf√§higkeitsversicherung abgesichert werden. Besonders in der heutigen Zeit w√§re es eigentlich wichtig, dass jeder Arbeitnehmer eine solche Versicherung hat. Ob psychischer Stress oder k√∂rperlich schwere Arbeit, wenn der Beruf nicht mehr ausge√ľbt werden kann, kommen viele Probleme auf den Betroffenen zu. Nicht nur die k√∂rperlichen Beeintr√§chtigungen oder Schmerzen, sondern auch die finanziellen Einbu√üen sind oft gravierend. Um den gewohnten Lebensstandard halten zu k√∂nnen, w√§re eine gute Absicherung sinnvoll.

Noch ein paar wichtige Punkte

Beim Abschluss des Vertrages sollte nat√ľrlich alles wahrheitsgem√§√ü beantwortet werden. Oft wird aus Fahrl√§ssigkeit eine Aussage nicht richtig formuliert, was sich im Falle einer Leistung durch die Berufsunf√§higkeitsversicherung als nachteilig herausstellen kann. Besonders bei der Bezeichnung des ausge√ľbten Berufes sollte genau formuliert werden, daran wird schlie√ülich das Risiko eingesch√§tzt und versichert. Die Dauer sollte √ľbrigens mindestens bis zum 60. Lebensjahr, besser noch bis zum 65. Oder 67. Lebensjahr erfolgen. Auch die Vorerkrankungen m√ľssen erw√§hnt werden, selbst wenn das zu einer Ablehnung f√ľhren w√ľrde. Durch den Versicherungsvergleich lassen sich nicht nur g√ľnstige Angebote herausfinden, man kann auch gleich bei mehreren Gesellschaften einen Antrag stellen. Sollte es zu einer Ablehnung kommen, die aufgrund des Risikos der Vorerkrankung erfolgt, kann man ein anderes Unternehmen ausw√§hlen. Vielleicht wird dort der Beitrag etwas h√∂her sein, aber solange alles wahrheitsgem√§√ü angegeben wurde und der Versicherungsschutz gew√§hrleistet ist, d√ľrfte dies vertretbar sein.